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dornbuschHÖFE - Frankfurt am Main
Bauherr
GWH, Frankfurt am Main
Architekten
GWH, Frankfurt am Main
BLFP - Prof. Bremmer Lorenz Frielinghaus, Friedberg
Unsere Leistungen
Tragwerksplanung, Fachbauleitung
Konstruktion
Stahlbeton- u. Mauerwerksbau
Projektbilder

BLFP - Konzeptstudie Luftperspektive, Sep.2001
GWH - Simulation, Südansicht
HOF 1 und 2 - Datum 08.04.2005
Tiefgarage - Datum 05.10.2004
Rohbaukosten
ca. 11 Mio. € (brutto)
BGF
Untergeschoss 13.000 m²
Wohngeschosse 22.000 m²
Realisation
Realisation 2004/2005
Download
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Projektbeschreibung

Die GWH Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH Hessen realisiert auf dem ehemaligen PX-Gelände der US-Amerikanischen Streitkräfte den Neubau einer Wohn-anlage mit 270 Wohneinheiten sowie einer Tiefgarage mit 286 Stellplätzen.

Im Rahmen eines Gutachterverfahrens, dessen Auslober die GWH und die Stadt Frankfurt waren, gewann im Jahr 2000 das renommierte Architekturbüro BLFP - Prof. Bremmer, Lorenz, Frielinghaus aus Friedberg den 1.Preis für das städtebauliche Konzept zur Bebauung des gesamten Areals. Zur Realisierung wurde das Büro mit der Planung des zentralen Wohnhofs beauftragt. Die beiden seitlichen Wohnhöfe realisiert die GWH in eigener Planung.

Das städtebauliche Konzept der Architekten basiert auf der parallelen Anordnung von 3 U-förmigen Gebäude-komplexen. Die Flügelbauten verlaufen in Nord-Süd Richtung und weisen 4 Vollgeschosse sowie ein Staffel-geschoss auf. Die Grundrissabmessungen eines jeden Flügels betragen ca. 10 x 63m. Die Kopfbauten entlang der Polizeimeister-Kaspar-Strasse sind mit je 5 Voll-geschossen und einem Staffelgeschoss vorgesehen. Die Grundrissabmessungen je Kopfbau betragen ca. 11 x 50m. Weiterhin sieht das städtebauliche Konzept so-genannte "Wohnhöfe" mit ausschliesslicher Garten-nutzung in dem Bereich zwischen den Flügelbauten eines jeden Gebäudekomplexes vor, während die sogenannten "Erschliessungshöfe" zwischen den Fügeln zweier benachbarter Gebäudekomplexe als Verkehrs-, Spiel- und Aufenthaltsfächen mit intensiver Bepflanzung vorgesehen sind.

Das Untergeschoss mit Tiefgarage und Kellerräumen erstreckt sich mit ca. 13.000m² unter den gesamten Bereich der 3 U-förmigen Gebäudekomplexe, den "Erschliessungshöfen" sowie unter die Verkehrsfläche zwischen den Kopfbauten und der südlichen Grundstücksgrenze, der Polizeimeister-Kaspar-Strasse. Hier befindet sich auch die Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage.
Der Bereich der "Wohnhöfe" ist nicht unterbaut.

Das Tragwerk - Die aufgehenden Geschosse werden im klassischen Mauerwerksbau errichtet, einzelne, stark belastete Wandstücke in Stahlbeton. Zur Gewährleistung einer möglichst flexiblen Flächennutzung und aus Gründen der Wirtschaftlichkeit werden die Geschoss-decken der Gebäude als Flachdecken mit 2-achsigem Lastabtrag ausgeführt. Die Deckenstärke beträgt dabei einheitlich 20cm, die sich auch auf Grund der strengen Schallschutzanforderungen ergeben hat. Unter Zugrundelegung dieser Deckenstärke ist eine Betongüte B25 in den Regelbereichen ausreichend. In örtlich begrenzten Bereichen sind grössere Deckenstärken und z.T. höhere Betongüten zur Abfangung tragender Wände erforderlich.
Das Untergeschoss wird auf Grund der Grundwasser-situation als "weisse Wanne" konzipiert, also "wasser-dicht" gemacht. Die gesamte Bodenplatte wird fugenlos erstellt, nur die Hofkellerdecken erhalten Dehnfugen zur Minimierung von Zwangsbeanspruchungen.

Projektleiter: Dipl.-Ing. Martin Schneider


2004, schn